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AIV-Plakette am Rheinufertunnel angebracht

Am Rande des großen Bürgerfestes zum 25-jährigen Bestehen des Rheinufertunnels konnte AIV Vorstand Volker Weuthen gemeinsam mit NRW Finanzminister Lutz Lienenkämper, dem Präsidenten des Landtags André Kuper und Oberbürgermeister Thomas Geisel die frisch montierte AIV Plakette besichtigen.

‚Das schönste Bauwerk, das man nicht sieht‘ – so Geisel über den Rheinufertunnel. Für die AIV-Plakette wurde ein gut sichtbarer Platz an der Balustrade des nördlichen Tunnelmundes gefunden. Radfahrern und Fußgängern fällt die Bronzetafel ins Auge, wenn sie vom Altstadtufer kommend die Tunnelöffnung passieren.

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Der Rheinufertunnel wird Bauwerk des Jahrhunderts

Anlässlich der Feier zum 125-jährigen Bestehen des AIV Düsseldorf wurde der Rheinufertunnel durch die Mitglieder des Architekten- und Ingenieurvereins gewählt. Dieses einmalige Verkehrsbauwerk setzte sich in einer anonymen Wahl deutlich unter den 10 nominierten Großprojekten ab.

Es glücklicher Zufall, dass dieser Rheinufertunnel gleichzeitig am 15. Dezember sein 25-jähriges Bestehen feiert und die Auszeichnung des AIV nun in den Blickwinkel der Öffentlichkeit gerät.

„Es gibt in Düsseldorf kein vergleichbares Bauwerk, das den innerstädtischen Verkehr, damit auch die Aufenthaltsqualität zwischen Innenstadt und Rheinufer, in diesem Maße positiv beeinflusst hat wie der Rheinufertunnel. Es ist heute kaum noch vorstellbar, dass noch vor knapp 25 Jahren die heutige Rheinpromenade eine stark frequentierte Straße gewesen ist“, so die Jury unter Vorsitz des 1. Vorsitzenden des AIV Düsseldorf, Dieter Schmoll.

Kaum ein zweites Vorhaben in der Stadtgeschichte hat Düsseldorf aus stadtplanerischer Sicht derart verändert und nach vorne gebracht wie die Tieferlegung der Rheinuferstraße. Die Trennung zwischen Stadt und Strom wurde überwunden und Düsseldorf rückte 1993 wieder an den Rhein. Über Jahrzehnte hat die stark befahrene Bundesstraße 1 wie ein nur schwer zu überwindender Riegel zwischen Fluss und Stadt für eine Zäsur gesorgt.

Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte zum 25-jährigen Jubiläum ins Rathaus eingeladen. „Mit dem Bau des Tunnels hat Düsseldorfer Politik in den 80er und 90er Jahren eine weitsichtige Entscheidung getroffen“, lobt OB Geisel. „Der Tunnel steht auch heute noch für kreative und mutige Lösungen, die wir in unserer wachsenden Stadt brauchen. Die Rheinuferpromenade hat den Flaneur an den Rhein zurückgebracht und damit wesentlich zum modernen Lebensgefühl beigetragen. Das ist uns eine Verpflichtung für die weitere städtebauliche Entwicklung unserer Stadt, die wir uns für die kommenden Jahre vorgenommen haben.“

Bei der Jubiläumsfeier zeichnet der Düsseldorfer Architekten- und Ingenieurverein die Stadt für das Bauwerk des Jahrhunderts aus.

Am 15. Dezember 1993 war die Röhre für den Verkehr freigegeben worden. Seitdem rollen täglich 55.000 Fahrzeuge durch den knapp 2.000 m langen Tunnel, dessen Bau in gut dreieinhalb Jahren abgeschlossen werden konnte. Mit diesem größten, in der Landeshauptstadt jemals in Angriff genommenen Vorhaben zur Verkehrsberuhigung, erlangte Düsseldorf eine neue Attraktivität.

Zahlen und Fakten:

Baubeginn:                                         15. März 1990
Fertigstellung:                                   15. Dezember 1993
Kosten:                                               550 Mio. DM
Zuschüsse:                                         80%
Tunnellänge:                                       1.928 m
Unterführung Gladbacher Straße:      300 m
Breite je Röhre:                                  9,70 m – mit je zwei Fahrbahnen zu je 3,00 m und einer Standspur mit 2,00 m

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AIV ehrt Rhein-Ufer-Tunnel als Bauwerk des Jahrhunderts

Im Rahmen einer Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen des Rhein-Ufer-Tunnels hat Volker Weuthen (links), stellvertretend für die Mitglieder des AIV Düsseldorf, gestern Abend im Düsseldorfer Rathaus die offizielle Plakette für das Bauwerk des Jahrhunderts an Oberbürgermeister Thomas Geisel übergeben.

Im Rahmen der 125 Jahrfeier des AIV Düsseldorf wurde in diesem Jahr erstmalig ein Preis für das „Bauwerk des Jahrhunderts“ in Düsseldorf vergeben. Aus insgesamt 11 nominierten Bauwerken wurde der Rhein-Ufer-Tunnel durch die rund 300 Mitglieder der AIV einstimmig zum Bauwerk des Jahrhunderts gewählt. Wir gratulieren recht herzlich!

Weitere Informationen finden Sie auch im Online-Portal der Rheinischen Post Direktlink.

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Bericht zur 125 Jahrfeier des AIV Düsseldorf

Am Donnerstag, den 21. Juni feierte der Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf e.V (AIV) sein 125-jähriges Bestehen im Rahmen einer großen Gala auf der Dachterrasse des Dreischeibenhaus. Rund 200 anwesende Architekten- und Ingenieure sorgten für einen festlichen Rahmen der Jubiläums-Gala und erklärten Düsseldorf für diesen Tag zur Hauptstadt der kreativen Planer- und Konstrukteure. Zur Begrüßung sprachen u.a. Friedrich G. Conzen (Bürgermeister Stadt Düsseldorf), Dipl.-Ing. Architekt Peter Berner (Vorsitzender des Landesvorstands Bund Deutscher Architekten BDA) und Dipl.-Ing. Architekt Dieter Schmoll (1. Vorsitzender des AIV Düsseldorf).

Im Rahmen der Gala: Rheinufertunnel als „Bauwerk des Jahrhunderts“ ausgezeichnet. Über 300 ausgezählte Stimmen, 11 nominierte Bauwerke.

Anlässlich der 125 Jahrfeier haben Architekten- und Ingenieure des AIV, mit rund 300 abgegebenen Stimmen, erstmalig für das „Bauwerk des Jahrhunderts“ abgestimmt. Die meisten Stimmen erhielt der Rheinufertunnel: „Es gibt in Düsseldorf kein vergleichbares Bauwerk, dass den innerstädtischen Verkehr und damit auch die Aufenthaltsqualität zwischen Innenstadt und Rheinufer, in diesem Maße positiv beeinflusst hat wie der Rheinufertunnel. Es ist heute kaum noch vorstellbar das noch vor knapp 25 Jahren die heutige Rheinpromenade eine stark frequentierte Straße gewesen ist“, so die Jury unter Vorsitz des 1. Vorsitzenden des AIV Düsseldorf Dieter Schmoll.

Der AIV vergibt die Auszeichnung „Bauwerk des Jahrhunderts“ an ein Bauwerk, welches im städtebaulichen Zusammenhang eine herausragende Rolle in Düsseldorf gespielt hat und/oder noch spielt.

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Bauwerk des Jahrhunderts - Jetzt abstimmen

Liebe AIV-Mitglieder,

zum 125jährigen Bestehen des AIV Düsseldorf vergeben wir den Preis für das Bauwerk des Jahres in diesem Jahr an ein Bauwerk, welches im städtebaulichen Zusammenhang eine herausragende Rolle in Düsseldorf gespielt hat und/oder noch spielt.

Folgende Bauwerke wurden im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung nominiert:

A. Theodor-Heuss-Brücke
B. Wilhelm-Marx-Haus
C. Hanielgarage
D. Drei-Scheiben-Haus
E. Tonhalle / Ehrenhof
F. Rhein-Ufer-Tunnel
G. Schauspielhaus
H. Rheinturm
I. Mannesmann Hochhaus
J. Stadttor
K. Gehry Bauten

Bitte treffen Sie Ihre Wahl noch bis zum 15. Mai 2018.

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder des AIV Düsseldorf. Den Zugang für die Umfrage haben Sie per E-Mail erhalten. Das Bauwerk des Jahrhunderts wird auf der 125-Jahr-Feier bekannt gegeben.

Wir sind gespannt auf Ihre Wahl.

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Bauwerk des Jahres 2016 - Platzierungen

Die Mitglieder des AIV Düsseldorf haben sich in großer Zahl an der Wahl zum Bauwerk des Jahres 2016 beteiligt. Wir möchten den Mitgliedern nun das ausgezählte Ergebnis der Stimmen mit der nachfolgenden Punktzahl bekanntgeben.

1. Rang:
Kraftwerk Lausward Block F
Bauherr: Stadtwerke Düsseldorf
Architekten: kadawittfeldarchitektur

2. Rang:
CLARA UND ROBERT
Bauherr: die developer
Architekten: SOP Architekten

3. Rang:
DREIEINS
Bauherr: HIP Le Quartier Central GmbH
Architekten: Dr. Rainer Götzen Creatives Planen GmbH

Die Übergabe der Plakette für das GuD Kraftwerk Lausward an den Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf AG, Herrn Manfred Abrahams findet im Rahmen einer AIV-Veranstaltung am Montag, den 14. November 2016 um 17:00 Uhr im Kasino Lausward im Verwaltungsgebäude auf der Lausward 75 statt.

Der AIV hat alle Mitglieder hierzu herzlich eingeladen. Die Anmeldung erfolgt auf unserer Internet Seite oder per Email an info@aiv-duesseldorf.de. Wir freuen uns über eine große Zahl von Teilnehmern zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung im Kraftwerk Lausward.

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Bauwerk des Jahres 2015/ 2016

Der AIV freut sich über Ihre Vorschläge zum Bauwerk des Jahres 2015/2016! Senden Sie uns Ihren Favoriten einfach per E-Mail an: info@aiv-duesseldorf.de
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„Block Fortuna“ – Die Kraftwerksattraktion

1010Das neue Gas- und Dampfturbinenwerk (GoD) auf der Lausward ist weltweit das leistungsfähigste Kraftwerk seiner Art. Die AIV-Mitglieder hatten Gelegenheit, näheres über die Funktionsweise der neuen Anlage zu erfahren.
Die neue Hochtechnologie im Kraftwerksbau produziert Energie in einer Kombination von Gasturbine, Dampfkessel, Dampfturbine und zusätzlicher Abwärmenutzung. Zusätzlich wird die vorhandene Wärmeenergie für das Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf genutzt.

Wenn nun im kommenden Jahr das 500 Mio. € teure Kraftwerkprojekt in Betrieb geht, wird ein Spitzenwert im Wirkungsgrad von mehr als 61% bei der reinen Stromerzeugung erreicht. Damit ist der „Block Fortuna“ Weltmeister beim Brennstoffwirkungsgrad und der Effizienz durch die neue Siemens-Technik.

Herr Martin Giehl als Leiter für Technik, Umwelt und Qualitätssicherung begeisterte in seinem fachlichen, aber für alle verständlichen Vortrag. Die Technikanlage wird dabei von einer architektonischen Hülle mit einem einzigartigen Lichtkonzept umgeben. Aus dem international besetzten Wettbewerb konnte sich das Architekturbüro KadaWittfeld Architektur behaupten. Der Architekt und Projektleiter, Herr Burghard Floors erläuterte den Werdungsprozess der Architektur, die mit einem besonders hervorzuhebenden Stadtfenster im Dialog zur Düsseldorfer Innenstadt steht. Architekt Dieter Schmoll, 1. Vorsitzender des AIV, bemerkte zutreffend den hohen kulturellen Wert dieses Industrieprojektes in einer ansonsten so funktionalen Welt der Industrieanlagen.

Zum Abschluss der Informationsveranstaltung konnte mit einem Aufstieg auf das Dach des alten Kraftwerkes Lausward ein weiter, über Düsseldorf hinausgehender Blick über die Gesamtanlage des Areals gewonnen werden. Unser Dank geht besonders an Herrn Bernhard Hintzen, der für die Stadtwerke Düsseldorf den Mitgliedern des AIV diese Einladung ermöglicht hat.

Dieter Schmoll

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Besichtigung Baustelle Kö-Bogen

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Baustellenbesichtigung Wehrhahnlinie

Eiszeit im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee

Am 14.10.2013 machten sich 40 AIV-Mitglieder auf den Weg, eine der interessantesten Baustellen der Landeshauptstadt zu besichtigen: Den
aktuell entstehenden U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee, eingebettet in die zur Zeit im Bau befindliche Wehrhahn-Linie, die das bestehende U-Bahnnetz der Landeshauptstadt Düsseldorf erweitert und in diesem speziellen Fall als Unterfahrung des Kaufhof-Gebäudes ein technisch herausragendes Teilstück darstellt.

Im Schutze einer Vereisung werden bergmännisch Stollen vorgetrieben, in welche abschnittsweise die Tunnelblöcke eingebaut werden. Dies erfolgt von einem Startschacht östlich des Kaufhofes. Ziel der Vortriebe ist eine Baugrube im Einmündungsbereich der Theodor-Körner-Straße in die Heinrich-Heine-Allee. Beide Baugruben zeichnen sich durch den Einsatz nahezu aller Spezialtiefbauverfahren aus. Der Ausbruchsquerschnitt unterhalb des Kaufhofs beträgt bis zu 300 m², der Eiskörper ist mindestens 2,5 m dick. Für den Einbau der Vereisungsrohre zum Aufgefrieren des Vereisungskörpers waren fast 7 km Bohrungen erforderlich.

Momentan ist der Mittelstollen aufgefahren. Der Tunnelausbau hier wird bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Dann folgen die beiden
Seitenstollenvortriebe.

Die Inbetriebnahme der gesamten Strecke – hier entstehen auf einer Länge von 3,4 km sechs unterirdische Bahnhöfe; 2,3 km der Tunnelstrecke werden mit einer Schildvortriebsmaschine aufgefahren – ist für 2015 vorgesehen.

Bei den Besuchern blieb nach einem 75-minütigen Vortrag sowie der anschließenden Baustellenbesichtigung 30 m unter dem Kaufhof tiefer Respekt für die Leistung der Beteiligten und die Dimension des Bauwerkes.

Dr.-Ing. Erdmann (und mit vereinzelten Ergänzungen A. Dahms)

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