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Exkursion Basel 2019

AIV Städtereise nach Basel 2019

Die diesjährige AIV Städtereise nach Basel war schon im Vorfeld mit hohen Erwartungen verbunden, denn nicht zuletzt gilt diese Stadt am Rhein als Geheimtipp mit hohem Anspruch an Architektur, Kunst und nebenbei gesagt auch für das Kulinarische.

So hatten Wolfgang Thielen und Dieter Schmoll ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet und wir konnten uns dabei auf das gut funktionierende Netz der Straßenbahn verlassen, das unsere 43-köpfige Reisegruppe nutzte und uns abends in das Messehotel Hyperion zurückbrachte.

Nach einem geführten Rundgang durch das alte und neue Kunstmuseum der Architekten Christ und Gantenbein blieb am ersten Tag Zeit für einen Mittagsimbiss im Bistro des Museums und so trafen am Nachmittag auf Christian Kaldewey, Projektleiter im Büro Herzog de Meuron, der uns den modernen Kirchenbau St. Antonius ganz in Beton mit einer Glasarchitektur von Helmut Federle näherbrachte. Die Farbgestaltung der Gläser war Vorbild für das Laborgebäude von Diener + Diener auf dem Novartis Campus, den wir mit einer Vielzahl weiterer, bemerkenswerter Ikonen der Architektur mit Christian Kaldewey besichtigen konnten.

Mit einem vorzüglichen Menu im Gasthof Zum Goldenen Sternen, direkt mit Blick auf den Rhein gelegen, fand der Abend seinen geselligen Abschluss, zumindest bis auf diejenigen, die im Messehaus, der höchsten Bar der Schweiz, anschließend noch eine Abwechslung suchten.

Die städtebauliche Entwicklung von Basel war ein Thema des zweiten Tages. Im sogenannten Transitlager konnten wir über ein eindrucksvolles Präsentationsmodell die Vergangenheit und die Zukunft auf dem Dreispitzgelände von Basel erfahren. Zweifellos war die geführte Besichtigung des Roche Hochhauses I ein absolutes Highlight des Tages. Mit Unterstützung von Drees & Sommer konnten wir das 165 m hohe Gebäude erleben und erfuhren vieles über die Roche eigene Philosophie und das im Bau befindlich Projekt Roche II, nur einen Steinwurf vom Roche I entfernt.

Für den Abend lud der AIV seine Mitglieder in das Traditionsrestaurant Kunsthalle ein und viele geöffnete Flaschen Wein sprachen für einen gelungenen Abend.

Am Folgetag brachte uns der Bus zur Beyeler Foundation mit einer Sonderausstellung von Rudolf Stingel. Schade, dass wir das Ehepaar Dahms im Hotel vergessen hatten, was uns beim Durchzählen im Bus nicht unbedingt aufgefallen war. Für alles fanden wir aber dann eine schnelle Lösung und so waren wir bald wieder vereint.

Nach der Besichtigung des Vitra Campus mit dem Vitra Museum, den Bauten von Frank Gehry, Herzog de Meuron, Tadao Ando und der Feuerwache von Zaha Hadid blieb Zeit für einen Einkauf im Vitra Haus, bis wir dann zum Flughafen fuhren. Zur späten Stunde landeten wir wieder in Düsseldorf und jeder der Mitreisenden konnte von Erlebnissen berichten.

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AIV-Exkursion nach Antwerpen vom 14.09. – 15.09.2018

Die Kriterien für die mittlerweile 8. AIV-Exkursion waren für das Jahr 2018 relativ schnell klar: Es galt eine Stadt zu finden, die wie immer aus architektonischer wie ingenieurtechnischer Sicht attraktiv sein sollte, mit einem Besichtigungsprogramm, das in zwei Tagen zu bewältigen ist, allerdings in einem Umkreis von bis zu 250km um Düsseldorf herum liegen sollte. Nach der letztjährigen Tour ein durchaus legitimer Ansatz mit dem Hintergedanken, nicht im Laufe der Jahre immer weiter wegfahren zu müssen, um irgendwann in Tokio zu landen. Obwohl, warum nicht? Jedenfalls fiel die Wahl auf das schöne Antwerpen, von der Einwohnerzahl in etwa mit Düsseldorf zu vergleichen und unter architektonischen Gesichtspunkten in einer ständigen Entwicklung begriffen.

Wie immer ging es für die mittlerweile eingeschworene Reisegemeinschaft früh los: Der Start erfolgte um 7:30 Uhr an den Rheinterrassen und nach guten zweieinhalb Stunden Fahrt (incl. Pause) waren wir an unserer ersten Sehenswürdigkeit angekommen: Dem Hafenhaus von Zaha Hadid, in dem 500 Mitarbeiter der Hafengesellschaft Antwerpen untergebracht sind. Doch nicht nur kontrovers zu beurteilenden Architektur wurde vor Ort fachkundig besprochen. Auf der weiteren Fahrt zu geschichtsträchtigen Gebäuden wie dem Red Star Line Museum oder originellen Gebäuden wie z. B. dem Museum an de Stroom (MAS) wusste unsere Reiseleiterin Natacha van de Peer viele interessante Dinge zu berichten und band im Erdgeschoß des MAS geschickt den interaktiv gestalteten Überblick zur Entwicklung der Stadt Antwerpen mit ein.

Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Bei bestem Wetter saßen viele Teilnehmer im Freien und genehmigten sich vor der Weiterfahrt ein ordentliches Mittagessen, ergänzt um das ein oder andere belgische Bier. Apropos Bier: Vor der Ankunft im Hotel stand eine für belgische Verhältnisse vermutlich nicht zu vermeidende Brauereibesichtigung bei De Koninck auf dem Programm, ergänzt um einen Abstecher zum Maison Guiette, einem Atelierhaus von Le Corbusiers aus dem Jahr 1926 und seit 2016 Weltkulturerbe. Gleiches gilt für das Plantin-Moretus-Museum, das im Zuge der am folgenden Tag durchgeführten Stadtführung von unserer Gruppe besucht wurde. Mit sehr vielen Informationen zur umfangreichen Historie der gesamten Stadt entliess man uns in den Nachmittag, der zur freien Verfügung stand und zum Einkauf von Schokolade, Bier und diversen Mitbringseln genutzt wurde.

Zurück in Düsseldorf blieb am Abend für die Organisatoren um Margrit Reinhardt festzustellen, daß AIV-Exkursionen tatsächlich nicht immer an Orte führen müssen, die noch weiter weg sind. In einem akzeptablen Radius um Düsseldorf herum gibt es noch viel zu bereisen und sehr viel Architektur zu bewundern. Mal sehen, wohin es uns im Jahr 2019 verschlägt!

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Exkursion nach Kopenhagen vom 01.09. – 03.09.2017

Kopenhagen, die Hauptstadt von Dänemark, Residenz der dänischen Königin sowie Parlamentssitz ist in Skandinavien mit Ihren vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten (kleine Meerjungfrau, Tivoli, Schloss Christiansborg usw.) und Ihrer unübertroffenen Atmosphäre ein beliebtes Ziel für Touristen und wurde in diesem Jahr vom AIV Düsseldorf als weiterer Bestandteil in der mittlerweile langen Reihe von Architekturexkursionen aufgenommen. Doch sollte sich die Tour 2017 deutlich von den vergangenen Reisezielen Utrecht, Maastricht und Lüttich (Tagestour) sowie Hamburg, Rotterdam und Frankfurt (Exkursionen mit einer Übernachtung) unterscheiden. Nicht nur, daß diesmal zwei Übernachtungen sowie die An- und Abreise mit dem Flugzeug geplant waren und es mithin eine Menge zu organisieren gab. Es war keineswegs klar, ob eine solch aufwendige Reise überhaupt von unseren Mitgliedern gut angenommen und ein bereits im Vorfeld geblocktes Zimmer- und Flugkontingent ausgeschöpft werden würde. Glücklicherweise verflüchtigten sich derartige Gedanken schnell, denn nach Ankündigung des Ziels steigerten sich die Anmeldezahlen von Tag zu Tag auf eine Gruppenstärke von 43 Personen (wobei zwei Mitglieder zusätzlich vor Ort dazustossen sollten) und die Mindestteilnehmerzahl war voll erreicht.

Selbst die frühe Abflugzeit vom Düsseldorfer Flughafen (6:10 Uhr) und das noch frühere Rendezvous am Gate (5:30 Uhr) schreckte keinen der Architekturinteressierten. Im Gegenteil, alle waren pünktlich, gut gelaunt und voller Vorfreude; allerdings auch etwas müde, wobei sich dieser Umstand von einigen während des etwa einstündigen Fluges gut kompensieren ließ. Vor Ort machten wir unsere erste Bekanntschaft mit einem voll automatisierten Flughafen, bei dem das Personal wie auch bei der U-Bahn Kopenhagens auf ein Minimum reduziert wurde. Tatsächlich gibt es sogar in den Zügen weder Zugführer noch Schaffner und dennoch klappt alles hervorragend: Die Bahn ist pünktlich und befindet sich in einem sehr guten Zustand. Somit gab es keinen Anlass zur Klage.

Im Hotel angekommen (Wakeup, Nähe Nyhavn), setzte sich der Anfangseindruck einer stilvoll reduzierten, fast schon spartanischen Umgebung fort, in der das „dänische“ Design eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Doch was benötigt man schon außer einem vernünftigen Bett, einer sauberen Dusche und einem Dach über dem Kopf in einer der teuersten Städte Europas? Die Zimmer sollten ohnehin nicht der bevorzugte Aufenthaltsort der Reise werden und wurden erst später am Tag in Beschlag genommen. Zu dieser frühen Stunde war für alle Mitglieder eine erste individuelle Erkundung angesagt, die manche von uns u. a. zur Sølvgades Skole, vor die Nationalgallerie, zu Schloß Rosenborg, der Dreifaltigkeitskirche sowie zur Kathedrale Kopenhagens (Vor Frue Kirke) führte.

Zum Mittagessen traf sich die gesamte Gruppe in einem Smørrebrød-Restaurant (Restaurant M). Glücklicherweise waren die typisch dänischen Essenplatten vorbestellt, denn es war lecker und sättigend, allerdings für viele unmöglich per Speisenkarte zu definieren. Ergänzt um ein regionales Bier (Hell und Dunkel) fiel es jedem Teilnehmer dann auch leicht, sich in sein (in diesem Fall glückliches) Schicksal zu fügen.

Der anschließende Verdauungsspaziergang führte in Richtung Nyhavn, mit Blick auf das Schauspielhaus und die Oper, über die Inderhavnsbroen zum Architekturbüro COBE, wo uns eine deutschsprachige Mitarbeiterin Einblicke insbesondere in das Kopenhagener Riesenprojekt „Nordhavnen“ gewährte. Danach ging es immer weiter und wurde immer interessanter, denn es folgte eine zweistündige Bootstour, fachkundig begleitet von Anne Faurshoiv Hutschon und Ihrem kuriosen Deutsch mit stark dänischem Einschlag. Zunächst schipperten wir gemütlich in den Sydhavnen, vorbei an Den Sorte Diamant (der Dänischen Königlichen Bibliothek auf der Insel Slotsholmen) und unzähligen, höchst interessanten, meist sehr „stylish“ designten Bauwerken bis zur Sjællandsbroen, dann wieder in nördlicher Richtung nach Nordhavn mit einem entfernten Blick auf die futuristische Müllverbrennungsanlage (auf deren Dach zumindest noch nicht Ski gefahren wird) und für alle mit exzellenten Augen einem noch entfernteren Blick auf Malmö.

Nach einem kurzen Aufenthalt zur Erfrischung ging es dann am Abend zum gemeinsamen Dinner in das Restaurant Almanak – The Standard, auch hier wieder bestens vorbereitet vom Organisationsteam! Ein optimaler Ausklang des ersten, sehr langen Tages mit guten Gesprächen und dem Blick in zufriedene Gesichter. Was sollte uns denn jetzt noch nach so viel inspirierender Architektur an den nächsten Tagen erwarten? Die kurze Antwort: So einiges!

Zunächst fuhren wir am folgenden Tag mit der U-Bahn in Richtung Studentenheim Tietgenkollegiet, einem Rundbau in absoluter Stille, obwohl hier viele junge Leute auf engstem Raum miteinander leben. Selbst das in der Nachbarschaft gelegene Boligslangen, eine Art Sozialbau mit Eigentumsanteil, stört diese Ruhe in keinster Weise. Ganz im Gegenteil ist dieses Viertel, wie im Übrigen ganz Kopenhagen, so gut wie frei von Graffitis an den Wänden und Dreck auf der Erde. Entspanntes und rücksichtsvolles Miteinander scheint hier an der Tagesordnung zu sein, gestört allerhöchstens durch Touristen oder Schlachtenbummler, die Ihre Fußballmannschaft begleiten (am Abend vorher hatte Polen in Kopenhagen gegen Dänemark 4:0 verloren), oder gegebenenfalls durch den Lärm der Bautätigkeit, sobald wieder einmal moderne Architektur entsteht. Und davon gab es weiterhin viel zu sehen: Die Gebäude des Dänischen Rundfunks. Die Kopenhagener Konzerthalle, ganz in schwarz mit einer dreidimensionalen, verchromten, übergroßen Note davor. Die U-Bahn, oft benutzt, aber eben teilweise nicht „U-Bahn“ sondern gut funktionierende, pünktliche „Ü-Bahn“. Das Bella Sky Hotel, äußerst ungewöhnlich in der Form und beileibe nicht jedermanns Geschmack, aber immerhin Skandinaviens größtes Hotel mit einem weiten Blick über die Region. Die VM Hoeses mit einem nahezu durchsichtigen Wohnkonzept, welches der deutschen Mentalität sicherlich nicht entspricht, aber immerhin über ein extremes Balkondesign verfügt. Dem Mountain Dwelling, bei dem Wohnen und Parken in einem wie ein Hügel ansteigendem Komplex untergebracht wurden. Und 8 Tallet, wo unsere Gruppe in eine Art Kinderfest stolperte, die friedliche Atmosphäre in sich aufnahm und die hier beschriebenen, aber auch nicht erwähnten Fassaden und Gebäude noch einmal rekapitulierte. Fraglos war alles Gesehene interessant, aber nicht uneingeschränkt erstrebenswert. Denn wenn auch der Überraschungseffekt fast nicht abriss, so entgingen dem aufmerksamen Beobachter nicht die selbstverständlich ebenfalls vorhandenen Bausünden, die teilweise nachlässige Ausführung oder die manchmal nicht gründlich durchdachte Machbarkeit bzw. Berechnung der Statik (insbesondere bei den Balkonen).

Nach so vielen unterschiedlichen Eindrücken blieb auch Zeit für den Einzelnen und viele sorgten zunächst für das leibliche Wohl (u. a. mit dänischer Pizza, einer Köstlichkeit, die nicht viele kannten), um im Anschluß weiterhin durch Kopenhagen zu schlendern und diese wunderschöne Stadt zu erleben. Der gemeinsame Abend klang im Restaurant Hummer aus und wurde in einer der vielen Bars im Nyhavn beschlossen.

Die individuelle Gestaltung des Programms setzte sich am Tag der Abreise fort. Die AIV-Mitglieder konnten und wollten dennoch ein gelegentliches Aufeinandertreffen nicht verhindern, und so kamen einige an Schloß Marienborg zusammen und bewunderten die nicht unweit liegende Königsyacht. Wieder andere hatten sich ein Boot gechartert, schipperten durch die Kanäle und ließen sich ein verspätetes Frühstück bei nunmehr drei Tagen besten Wetters in Folge schmecken. Nur nicht allzu viel Architektur – die Überdosis der Tage davor hatte gesessen! Später fand sich die komplette Gruppe am „vollautomatischen“ Flughafen ein, erledigte noch kurz den Kauf diverser Mitbringsel und bestieg zu guter Letzt den Flieger nach Düsseldorf mit einem festen Vorsatz: Diese Stadt muß man wieder sehen!!!

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Exkursion Frankfurt 2016

AIV Frankfurt Exkursion am 2. und 3. September

Am frühen Morgen des 02. Septembers brachen insgesamt 48 Teilnehmer zur diesjährigen AIV Exkursion nach Frankfurt am Main auf. Dem Anlaß absolut angemessen präsentierte sich das Wetter von seiner allerbesten Seite. Geringfügig erschwert wurde die Anreise durch eine Vollsperrung auf der A3. Hierdurch verzögerte sich der Start des Programms um ca. 30 Minuten. Alle folgenden Events reagierten erfreulich flexibel auf die eingetretene Verschiebung. So konnte das ambitioniert gestaltete Tagesprogramm vollumfänglich durchlaufen werden.

Direkt zu Beginn des Programms stand eine der Hauptattraktionen der diesjährigen Exkursion, die Führung durch den Neubau der Europäischen Zentralbank, welche über die Verbindung des AIV zu Drees & Sommer in Frankfurt am Main möglich wurde. Die Herren Martin Hupka und Alexander Pfältzer, welche das Projekt in den vergangenen 15 Jahren als verantwortliche Projektleiter für die EZB begleitet haben, nahmen sich 1,5 Stunden Zeit uns den Neubau mit der integrierten denkmalgeschützten Großmarkthalle vorzustellen und unsere Mitglieder über zahlreiche technische, standortspezifische, politische und kaufmännische Herausforderungen des Projektes zu informieren.

In fußläufig zu erreichender Nachbarschaft der EZB fand unsere Gruppe direkt am Mainufer im Oosten die Einkehr zur verdienten Mittagspause und wurde mit vorzüglichen Speisen und Getränken a´ la Minicarte bewirtet. Vorbildlich und reibungslos gestaltete sich der adhoc entwickelte Gruppenzahlungsmodus bei individueller Speisenauswahl. Alle Teilnehmer konnten rechtzeitig zu einem tollen Stadtspaziergang entlang des Mains, über den „Eisernen Steg“ bis zum Schaumainkai aufbrechen.

Hier war das Städelmuseum unser nächstes Ziel. Die Vorstellung der baulichen Finessen und Hintergrundinformationen zum Wettbewerbsverfahren übernahmen die Herren Simons und Wendt als Geschäftsführer des Büros Schneider & Schumacher, Verfasser des Siegerentwurfes „Städelmuseum“. Als sehr beeindruckend wurde allgemein die gewölbte Decke mit der einzigartigen Innen- und Außenwirkung wahrgenommen.

Zu Fuß und wieder zurück über den Main erreichten wir im Anschluss unser Hotel, das Designhotel „Roomers“ in zentraler Lage Frankfurts. Die in gediegenem Schwarz gehaltenen Zimmereinrichtungen, mit einem nicht alltäglichen Konzept der Einrichtung, wurden ungeachtet der hohen Qualität der Ausstattung, von einigen Teilnehmern als durchaus gewöhnungsbedürftig kommentiert.

Nach sportlich knapp bemessener Auffrischungspause im Hotel setzten wir unser Programm mit einer Führung durch die Kunstsammlung der HeLaBa und dem Besuch der Aussichtplattform der des Maintowers in über 200m Höhe fort. Bestimmt durch das tolle Wetter konnten wir in der eintretenden Dämmerung einen herrlichen Ausblick über die Mainmetropole genießen. Die tolle Sicht aus Vogelperspektive blieb uns auch während des Abendessens im Restaurant des Maintowers in 190m Höhe erhalten. Der Ausblick über die Stadt in Ihrem „Nachtgesicht“ übte eine besondere Faszination aus. Als mutig erwies sich die Menüauswahl der Organisatoren. Mit dreierlei vom Kalb bot sich einigen Tischgästen die Gelegenheit kulinarisches Neuland zu betreten.

Gestärkt mit einem hervorragenden Frühstück begannen wir den nächsten Tag mit einer Führung durch den Commerzbanktower, welcher eigens für den AIV Düsseldorf an einem Samstag die Pforten öffnete und die Sonderführung außer der Reihe ermöglichte. Besonders beeindruckend wurden die integrierten Gärten in den Geschossen empfunden.

Von der Commerzbank brachte uns ein weiterer Stadtspaziergang über den Main nun zum Deutschen Architekturmuseum. Einige Teilnehmer mussten der Programmfülle Tribut zollen und zogen der Museumsführung einen Bummel über den Flohmarkt am Mainufer vor. Dadurch verpassten Sie den Vortrag des Museumskurators Yorck Foerster, welcher mit vielen interessanten Details zum Museumsbau und den aktuellen Ausstellungen bereichert war.

Da das herrliche Spätsommerwetter auch am zweiten Ausflugstag noch vorhielt konnten wir die Zeit bis zur Heimfahrt noch zum Flanieren und Chillen nutzen. Letztlich bestand Einvernehmen darüber, dass auch die Exkursion des AIV Düsseldorf im Jahr 2016 als großer Erfolg für alle Teilnehmer verbucht werden kann.

Wir freuen uns schon jetzt auf unsere Städtereise im Jahr 2017dsc_4705 dsc_4728 dsc_4732 dsc_4737 dsc_4750 dsc_4755 dsc_4758 dsc_4766 dsc_4779 dsc_4791 dsc_4801 p1010308 p1010309 p1010315

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Exkursion Hamburg 2015

AIV Hamburg Exkursion am 4. und 5. September

Insgesamt 54 Teilnehmer erlebten eine abwechslungsreiche und harmonische Fahrt nach Hamburg. Der Hamburg Köln Express hatte uns eigens einen sonst für Partyzüge genutzten Abteilwagen zur Verfügung gestellt, der etwas abgegriffen wirkt aber eine gesellige Anfahrt ermöglicht. Vom Hamburger Hauptbahnhof gelangt die Gruppe geschlossen zum East-Hotel auf St. Pauli, einem interessant gestalteten Design – Hotel in einer historischen Gießerei.

Höhepunkt des ersten Tages ist die Besichtigung der Baustelle der Elbphilharmonie, die von den AIV Mitgliedern Hans Georg Balthaus und Christoph Breimann ermöglicht wurde. Nach langen Querelen scheint die Baustelle nun zügig der Fertigstellung entgegen zu gehen. Die Eröffnung soll im Januar 2017 stattfinden. Erste Abnahmen beginnen bereits Mitte nächsten Jahres. Der Gang durch die Foyers, die zwischen dem Abschluss des massiven Speichergebäudes und dem scheinbar darüber schwebenden Gläsernen Kristall liegen, lässt bereits erahnen, dass hier ein Jahrhundertbauwerk entsteht, auch wenn die Kosten mittlerweile unfassbare Dimensionen annehmen.

Über dem Foyer erschließen sich das Konzerthaus mit zwei Sälen, ein bereits fertig gestelltes Hotel   und einige Luxusappartements. Begeisternde Raumeindrücke setzen sich im Konzertsaal fort, der gerade mit tausenden unterschiedlich geformten und mit wellenförmigen Ornamenten gefrästen Gipsplatten ausgekleidet wird. Eindrucksvoll sind auch die Technikzentralen unter den geschwungenen Dachkonstruktionen. Die Fahrt mit der Fähre zurück nach St. Pauli ermöglicht die wellenförmige Fassade vom Wasser aus zu erleben. Der Himmel spiegelt sich in immer neuen Stimmungen wie auf einer Meeresoberfläche. – bereits jetzt das beliebteste Fotomotiv der Hansestadt.

Von den Landungsbrücken aus nehmen wir einen Abstecher durch den alten Elbtunnel, der vor rund 100 Jahren zur Verbindung der Werften am anderen Elbufer mit der Stadt gebaut wurden. Unter einem klassizistischen Kuppelbau windet sich  eine Freitreppe neben mehreren Personenaufzügen und großen  offene Aufzugplattformen, die für Fahrzeuge genutzt wurden, in die Tiefe.

Das Abendessen findet in wunderbarer Stimmung nahe dem alten Fischmarkt mit Blick auf die Elbe statt. Einige verlieren sich anschließend noch in der Haifischbar, in der schon Hans Albers sein Bier getrunken haben soll.

Am nächste n Morgen zeigt sich Hamburg mit seinem typischen „Schietwetter“. Heftige Regengüsse trüben die Hafenrundfahrt und vor allem den geplanten Rundgang durch die Hafencity, den wir völlig durchnässt abbrechen müssen. Ingo Kanehl  gibt uns beim Mittagessen im Architektursalon Hamburg in seinem Vortrag einen interessanten Überblick über die städtebaulichen Planungen der Hafencity, die er seit 15 Jahren begleitet und die ständig weiter geführt werden.

Vor der Rückfahrt am Nachmittag versöhnt uns Hamburg noch mit einem sonnigen Spaziergang entlang dem Neuen Wall und der Binnenalster. Bei der Rückfahrt im Zug wird schon eifrig über ein Ziel für eine AIV Exkursion im kommenden Jahr diskutiert.

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Bericht · Exkursion

Exkursion Hamburg 04.09/ 05.09.2015

Ein paar Eindrücke zu unserer Exkursion nach Hamburg.
Exkursion · Meldung

Straßen NRW: Zustand Straßen und Brücken

Exkursion in Planung für Oktober. Mit Dieter Schmoll.
Exkursion · Fortbildung

Privatsammlung Stoschek

Start: 17:00 Uhr, Schanzenstr. 54, 40549 Düsseldorf
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Katharina Grosse, Düsseldorf

Am 23.10.2014 haben Mitglieder des AIV die Ausstellung “Katharina Grosse” im Museum Kunstpalast besucht. In dieser Ausstellung wird der Museumsraum mit Unmengen von Farbe, Erde und Stoffbahnen erweitert, überdeckt und überlagert. In einem weiteren Raum sind imposante Tafelbilder mit verschiedenen Farbkompositionen ausgestellt. Frau Dr. Becker hat in Ihrer Führung anhand der eindrucksvollen Farb- und Raumkompositionen dem Besucher die Ideen und das Denken der Künstlerin nahegebracht.
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Radtour Ruhrtalradweg 2014

So wie in den vergangenen Jahren fand auch 2014 die traditionelle Radtour des AIV statt, welche die Teilnehmer über ein knapp 50km langes Teilstück des Ruhrtalradweges führte, der zum wiederholten Mal vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) als Qualitätsradroute ausgezeichnet wurde.

Nach einer kleinen Reise mit dem Regionalexpress wurde die Strecke von Witten durch das Kemnader Naherholungsgebiet, an Hattingen und Bochum vorbei in Richtung des Essener Baldeneysees unter die Räder genommen. Neben dem schon üblichen guten Wetter setzte sich allerdings leider eine unangenehme Tradition fort: Von der ursprünglich angemeldeten Teilnehmerzahl blieben letztendlich nur einige wenige Radler übrig, weil einige Leute ohne Rückmeldung einfach nicht erschienen waren. Ärgerlich!

Der wunderschöne Ausflugstag wurde nach Zug- und Fährfahrten, viel Pedaltreten und zwei (!) ausgiebigen Pausen incl.
Verpflegung letztlich an der Eisdiele in Essen-Werden beendet.

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