Bauwerk · Förderpreis · Meldung

Bauwerk des Jahres 2015/ 2016

Der AIV freut sich über Ihre Vorschläge zum Bauwerk des Jahres 2015/2016! Senden Sie uns Ihren Favoriten einfach per E-Mail an: info@aiv-duesseldorf.de
Aktuelles · Bauwerk · Meldung

Bauwerk des Jahres 2016 - Platzierungen

Die Mitglieder des AIV Düsseldorf haben sich in großer Zahl an der Wahl zum Bauwerk des Jahres 2016 beteiligt. Wir möchten den Mitgliedern nun das ausgezählte Ergebnis der Stimmen mit der nachfolgenden Punktzahl bekanntgeben.

1. Rang:
Kraftwerk Lausward Block F
Bauherr: Stadtwerke Düsseldorf
Architekten: kadawittfeldarchitektur

2. Rang:
CLARA UND ROBERT
Bauherr: die developer
Architekten: SOP Architekten

3. Rang:
DREIEINS
Bauherr: HIP Le Quartier Central GmbH
Architekten: Dr. Rainer Götzen Creatives Planen GmbH

Die Übergabe der Plakette für das GuD Kraftwerk Lausward an den Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf AG, Herrn Manfred Abrahams findet im Rahmen einer AIV-Veranstaltung am Montag, den 14. November 2016 um 17:00 Uhr im Kasino Lausward im Verwaltungsgebäude auf der Lausward 75 statt.

Der AIV hat alle Mitglieder hierzu herzlich eingeladen. Die Anmeldung erfolgt auf unserer Internet Seite oder per Email an info@aiv-duesseldorf.de. Wir freuen uns über eine große Zahl von Teilnehmern zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung im Kraftwerk Lausward.

Bericht · Meldung

Baustellenbesuch Andreasquartier

Am 25.08.2016 nutzen insgesamt 25 Mitglieder des Architekten- und Ingenieurvereines Düsseldorf das Angebot zur Besichtigung einer der derzeit prominentesten Baustellen im Düsseldorfer Stadtgebiet.

Vorgestellt wurde inmitten der Düsseldorfer Altstadt das Projekt „Andreasquartier“ durch Herrn Dipl.-Ing. Edgar Mungen als Bereichsleiter Projektentwicklung der Frankonia-Eurobau AG und Herrn Dipl.-Ing. Architekt Jurek M. Slapa, sop I architekten.

Bei Temperaturen deutlich über 30 Grad erfreute sich unsere Besuchergruppe des herzlichen Empfangs in kühler Umgebung des prachtvollen Treppenhauses im denkmalgeschützten Altbau des ehemaligen Königlichen Amtsgerichtes.

Die Führung durch den „Blauen Salon“, das prachtvolle alte Haupttreppenhaus als neues Wohnzimmer der Stadt Düsseldorf, den ehemaligen Gerichtssaal, eine Penthousewohnung mit riesiger Dachterrasse und geringfügig eingeschränktem Blick auf den Rhein, die überraschend großzügigen Innenhoflandschaften, das Solitärgebäude als zukünftige Heimat des neuen Mutter Ey Cafés und das geräumige Dachgeschoss des Lifestylehouse spickten Bauherr und Architekt mit zahlreichen sehr interessanten Hintergrundinformationen zu Entwicklung und Entstehung des Projektes mit Wettbewerbsentscheid, Herausforderungen aus der Planungs- und Bauphase, zukünftigen Nutzungsarten der Neu- und Altbauten etc. und ließen dabei auch interessierte Fragen zu Kosten, Terminen, Bauqualitäten und auf den ersten Blick eher fragwürdig anmutenden TGA Installationen nicht unbeantwortet.

Zum Abschluss begrüßten wir die zuweilen zu heftigen Zweifeln an der Projektnutzung des Andreasquartiers führende unmittelbare Nachbarschaft der beliebt belebten „Ratinger Strasse“ und kehrten in einem dort ansässigen Traditionsbrauhaus ein.

Mit kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss fand eine tolle Veranstaltung einen sehr schönen geselligen Abschluss.

Ein sehr herzliches „Danke Schön!“ geht an Edgar Mungen und Jurek Slapa

Exkursion · Meldung

Straßen NRW: Zustand Straßen und Brücken

Exkursion in Planung für Oktober. Mit Dieter Schmoll.
Meldung

Mitgliedschaft im DAI

Die im Zuge der letzten Mitgliederversammlung durchgeführte Abstimmung bezüglich des Beitritts unseres Vereins in den Dachverband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V. (DAI) brachte ein eindeutiges Votum: 69,41% der abgegebenen Stimmen entfielen auf den Nichtbeitritt und somit auf ein Bestehenbleiben des status quo.

Seitens des DAI bestand großes Interesse an einer Wiederaufnahme des AIV Düsseldorf, das durch mehrere Gespräche mit dem Vorstand und eine umfangreiche Präsentation im Vorfeld der Abstimmung untermauert wurde und Anlass zu kontroversen Diskussionen gab. Im Ergebnis waren allerdings über zwei Drittel unserer Mitglieder nicht überzeugt!

Bericht · Förderpreis · Meldung

AIV-Düsseldorf Förderpreise 2013

Erstmals wurde der AIV-Förderpreis verliehen – gleich dreifach:
Ein Umspannwerk, ein Boardinghouse auf dem Pier und eine Hotelanlage in niederrheinischer Hanglandschaft

„Um den Nachwuchs in unseren Berufen muss uns nicht bange sein!“ Das war das erste positive Fazit des AIV-Vorstands, nachdem er die diesjährigen Bachelor-Arbeiten der Peter Behrens School ofArchitecture bei einem Rundgang begutachtet hatte. 82 Arbeiten waren auf dem Prüfstand: Erstmals wurde der AIV-Förderpreis an die Studenten der Architektur und Innenarchitektur verliehen. Insgesamt hat der Verein 5000 Euro gestiftet – und will dies alljährlich wiederholen.

Bei der Premiere des Förderpreises bewertete der Vorstand des AIV drei durchaus unterschiedliche Arbeiten als förderwürdig. Die Preissumme wird aufgeteilt.

Erster Preis: Ein Trafohaus wird zur Küche umgewandelt

Den ersten Förderpreis (3000 Euro) sprachen die Juroren mehrheitlich einem praxisnahen Projekt zu: Christian Hörmann hat für seine Bachelor-Arbeit an der Düsseldorfer Fachhochschule ein gänzlich neues Nutzungskonzept für das Umspannwerk an der Rethelstraße im Düsseldorfer Zooviertel entwickelt. Die Anlage – im Besitz der Stadtwerke Düsseldorf – wurde mittlerweile durch ein neues Umspannwerk an anderer Stelle ersetzt und stillgelegt; neue Nutzungsmöglichkeiten werden also gesucht.

Christian Hörmann schlägt in seiner Arbeit eine rundum küchenaffine Mischnutzung vor. Im ehemaligen Trafogebäude bringt der Förderpreisträger eine Küche (auch für Showzwecke nutzbar) unter, dazu einen Cookshop für hochwertiges Küchenzubehör und im ersten Stock ein Architektur-/Planungsbüro. Im Nachbargebäude, dem ehemaligen Umspannwerk, sind eine Kochschule und Showrooms für Küchengerätehersteller vorgesehen.

Der AIV-Vorstand als Jury war insbesondere beeindruckt von der hervorragenden Durcharbeitung des Konzepts. Das reicht vom ausgeklügelten Raumprogramm über Möblierung und Materialauswahl bis hin zur Farbgebung. AIV-Vorsitzender Dieter Schmoll: „Die Arbeit von Christian Hörmann geht sehr in die Tiefe und beleuchtet alle Facetten. Das hat uns überzeugt – weil der AIV ja schließlich auch für sich in Anspruch nimmt, die Aspekte des Planens und Bauens Disziplinen übergreifend zusammenzuführen.“ Der Preisträger selbst legt ebenfalls Wert darauf, eine architektonisch-innenarchitektonische Bearbeitung vorgenommen zu haben – „und eben nicht nur eins von beidem“.

mehr lesen